Intention zur Ritterakademie

INTENTIONEN UND PROGRAMMBEISPIEL ZUR RITTERAKADEMIE

I.Intentionen

  • Einerseits eine Neubelebung der Ritterakademie des 16. – 18. Jh. und andererseits eine Art (Stabs)-Akademie – traten doch in der Neuzeit die Offiziere die Nachfolge der Ritter an –, um die Amtsträger auszubilden: deshalb analoger Aufbau samt Benennungen für den Kleinkosmos der Ritterschaft.
  • Oberstes Modul ritterschaftlicher Schulung mit Voraussetzungen: Besitz des Atlas (ev. auch der „Regula Benedicti“ ), Anschauungsunterrichte bzw. – Erfahrungen bei und durch ritterschaftliche(n) Veranstaltungen, besonders Ordensconvent, Stiftungsfest, Generalversammlung u. a.
  • Spitzenveranstaltung für die Marschall-Ausbildung sowie -Bestellung und für den Ordensgrad Ornatritter: unverzichtbar dafür die Ritterliche Schrift „Instruktion für das Marschallamt“.
  • Vorlesungen und Übungen (meist in 45-Minuten-Einheiten c. t./oder auch länger bzw. kürzer) der Ritterakademie zur Weiterbildung nach theoretischem und empirischem Konzept.

II.Programm/Zeitlicher Ablauf

9.00 Begrüßung und Eröffnung (Consul I. Senatus / Rektor)
Selbstvorstellung der teilnehmenden Ritterlichen Eidgenossen
9.20 Fakultät Struktur und Organisation (Dekan: Senator tit. G. Konecny)
„Ritterliche Schriften vor und zu Weingesetz / Weinskandal“
9.40 Fakultät Gedanklich-Theoretische Grundlagen
(Dekan: Senator A. G. Absenger)
„Beginn der I., der II. und der III. Ordensperiode – eine Gegenüberstellung“
10.00 „Die Entwicklung der österreichischen Weinwirtschaft seit 1985“
(Gastprof. Proconsul J. Pleil), Teil I
10.45 Pause (bis 11.15 Uhr)
11.15 Fortsetzung des Referates (bis 12.00 Uhr), Teil II
12.00 Gutshofessen
(bis 14.00 Uhr: mit pünktlichem Beginn der folgenden Programmpunkte)
13.15 Candidaten für das Marschallamt rüsten das Gotteshaus für die Zeremonie
14.00 Aufteilung in drei dislozierte Gruppen (bis 15.30 mit frei zu wählender Pause)
14.00 Ritterproben (Consul I. Senatus)
14.00 Fakultät Weinesdinge (Gastprof. Proconsul J. Pleil) „Verdichtung des Hauptvortrages“ (Gruppenbildung, Erarbeitung von Fragen, Beantwortung durch den Referenten) – anschließend analog auch hinsichtlich der beiden Kurzreden der Dekane Konecny und Absenger
14.00 Fakultät Zeremonien und Feste (Dekan: 1. Marschall-Major Senatsdignitär Sladek) „Kenntnisse zur Ausübung der Marschallfunktion“ für Anfänger und Fortgeschrittene auf Grundlage der Ritterlichen Schrift „Instruktion für das Marschallamt“ (deren vorheriges Studium wird angeraten); nach einer bis 6. 7. 2010 eigens dafür erfolgten Anmeldung: Prüfung(en) (über „Instruktion f. d. Marschallamt“-Inhalt und praktisch) zur Erlangung von Marschallsgraden
15.30 Fakultät Zeremonien und Feste (Dekan: 1. Marschall-Major Senatsdignitär H. Sladek) Praktische Übung und Theorie vor dem Plenum: Demonstration der Marschalltätigkeit am Beispiel der Formierung des Festzuges zu Ordensmesse und Ritterlichem Festakt (amtierend: 1. Marschall-Major Senatsdignitär H. Sladek) als Teil der Vorbereitung der folgenden Ritterlichen Zeremonie durch Marschall-Candidaten, Umzug in das Gotteshaus
16.00 Ordensmesse und Ritterlicher Festakt
17.30 Nach Umzug zu den Mahnmalen an den 19. August 1989 zwischen Sopron und St. Margarethen „Im Bannkreis der Weltgeschichte: “Pan Europa-Weinpicknick 2010“ Fortsetzung des Festaktes gemeinsam mit der Pan Europa-Bewegung zum Gedenken an den 19.8.1989:

Ansprachen, Bildung eines (Bann-)Kreises, Pan Europa-Weinpicknick als Ritterliche Lehrweinprobe im Anschluss und als Abschluss. Ritterliche Eidgenossen einer ungarischen (Eger) und einer österreichischen Teilritterschaft (Veltlinerland) präsentieren dabei ihre Weine.

18.30 Ende der Veranstaltung

Senator Rektor Absenger